Lüftungsanlage - Bauunternehmen Heinz Seyffarth

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Lüftungsanlage

Rund ums Bauen

Lüftungsanlage

Lüften Sie mit der Lüftungsanlage und nicht gegen sie.
Mit einer mechanischen Lüftungsanlage wird das richtige Lüften für Sie wesentlich einfacher. Das Fenster muss nur noch bei Feuchtespitzen (z.B. Duschen, Kochen) oder hohem Schadstoff bzw. Geruchsbelastungen geöffnet werden. Die für das Nachströmen der Luft verwendeten Außenluftdurchlässe dürfen nicht dauerhaft verschlossen werden.
Beachten Sie: Wenn z.B. nur im Bad ein Abluftventilator vorhanden ist, muss die übrige Wohnung wie gewohnt gelüftet werden. Bei manchen Anlagen können Sie die Lüftung über eine Zeitschaltuhr programmieren und an Ihre Lebensgewohnheiten anpassen.
Vorteile von Lüftungsanlagen
Lüftungsanlagen regulieren die Luftqualität und haben im Vergleich zum freien Lüften weitere Vorteile:
Ruhe: keine Lärm- und Schadstoffbelastung durch Straßenverkehr ( geschlossene Fenster )
Sicherheit: kein Einbruchrisiko
Effizienz: keine Energieverschwendung durch ständig angekippte Fenster
Komfort: selbstständiges Lüften, auch wenn man nicht zu Hause ist.
Verbesserung der Raumluft durch kontrollierten und erhöhten Luftwechsel.
Reduktion des Wasserdampfes und damit Minderung von Schimmelbildung.
Linderung von Allergieproblemen - und Mücken müssen draußen bleiben.
Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung aus der Abluftwärme.
Nachteile von Lüftungsanlagen
Bei Anlagen zur kontrollierten Wohnraumlüftung gilt es, z.B. in einer Musterhausausstellung, ganz still zu sein und sich vorzustellen, ob die Geräusche von Ventilatoren und Luftströmungen nachts vielleicht den Schlaf rauben könnten. Anschaffungskosten ( Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für ein Einfamilienhaus zwischen 5.000 bis 8.000 € ). Stromverbrauch 450-900 kWh/Jahr, entspricht derzeit 80 bis 150 € /Jahr. Jährliche Wartung vom Fachmann sowie eigene Reinigung der Feinfilter alle 3 bis 6 Monate. Wenn die Anlage nicht richtig gewartet wird, können sich Pilze in dem Rohrsystem einnisten.

Komfortabel wohnen
In modernen, dichten Gebäuden können Sie immer häufiger auf mechanische Lüftungssysteme und Zusatzelemente zurückgreifen. Diese unterstützen Sie bei der Verbesserung der Raumluftqualität und der Vermeidung von Problemen.
Der Luftaustausch erfolgt mit Hilfe von Ventilatoren. Auch bei ungünstigem Wetter und geschlossenen Fenstern kann eine ausreichende Lüftung garantiert werden.
Weit verbreitet sind folgende Lüftungssysteme:
Abluftanlagen (Entlüftungsanlagen)
Zu- und Abluftanlagen
Dezentrale Lüftungsgeräte
Abluftanlagen: Ein Ventilator saugt Luft aus den stark belasteten Bereichen Küche, Bad, WC ab und bläst diese über einen Kanal nach außen. Wenn Luft abgesaugt wird, muss Außenluft in die Wohnung nachströmen. Für die Luftzufuhr sind Außenluftdurchlässe (ALD) zuständig, die in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern eingebaut werden. Die Größe der ALD wird auf die jeweilige Wohnung zugeschnitten. Abluftanlagen können einfach mit dem Lichtschalter gekoppelt werden, z.B. bei Bädern ohne Fenster. Optimal ist es, wenn - unabhängig von Ihrer Anwesenheit - eine permanente Grundlüftung erfolgt.
Abluft- und Zuluftanlagen: Mit einem Ventilator wird die Raumluft abgesaugt. Die Außenluft wird mit einem zweiten Ventilator über Luftkanäle hereingeleitet. Diese Zuluft wird zuerst in die Aufenthaltsräume Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer geblasen. Von dort gelangt sie über den Flur in die Ablufträume. Fast alle Zu- und Abluftanlagen bieten Wärmerückgewinnung: d.h. die kalte Außenluft wird durch die Abluft erwärmt, ohne Gerüche und Feuchte aufzunehmen. Bei effizienten Anlagen ist die Zuluft fast so warm wie die Raumtemperatur - sogar im Winter. Sie sparen Heizkosten und vermeiden kalte Zugluft. Die Lüftung kann in mehreren Stufen eingestellt werden. Auch hier empfiehlt sich eine permanente Grundlüftung. Die Zuluft kann einfacher als bei Abluftanlagen gefiltert werden, z.B. mit Pollenfiltern für Allergiker. Die besten Anlagen erreichen eine Wärmerückgewinnung von über 90%. Eine sinnvolle Erweiterung der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kann ein Erdwärmetauscher darstellen, also mehrere lange Rohre unter der Erde. Mit dieser Zusatzeinrichtung lässt sich mit Hilfe der Energie, die ab ca. 1,5 Meter unter der Erde gespeichert ist, die Zuluft erwärmen. Im Winter auf ca. +5°C.
Dezentrale Lüftungsgeräte: Mit dezentralen Lüftungsgeräten können Sie einzelne Räume lüften. Montiert werden diese an der Außenwand neben dem Fenster oder im Bereich der Fensterbank. Oder sie werden mit dem Heizkörper kombiniert und unter dem Fenster befestigt. In den meisten Fällen handelt es sich um Zu- und Abluftgeräte. Auch hier ist Wärmerückgewinnung üblich, der Wirkungsgrad ist jedoch niedriger als in zentralen Lüftungsanlagen. Die Lüftung ist in mehreren Stufen regelbar und lässt sich gut an die Raumnutzung anpassen. Jedes Lüftungsgerät benötigt eine Zuluft- und eine Abluft-Öffnung in der Fassade. Achten Sie besonders auf leise Ventilatoren, damit Sie nachts ruhig schlafen können.
Achten Sie bei jeder Lüftungsanlage auf regelmäßige Wartung und Filterwechsel.
Ihre Lüftungsanlage muss - wie Heizung und Auto - regelmäßig gewartet werden. Lassen Sie jährlich eine Funktionskontrolle (ausreichender Luftwechsel) und Reinigung von einem Fachmann durchführen. Je nach Verunreinigung der Luft (Staub, Fett usw.) sollte der Filter mindestens 2- bis 4-mal im Jahr gereinigt bzw. gewechselt werden. Ein Wechsel kann je nach Typ pro Jahr mehr als 100 € kosten. Als Mieter sollten Sie mit dem Vermieter klären, wer dafür verantwortlich ist.
Gerätestandort
- Gute Zugänglichkeit für Wartung z.B. für den Filterwechsel.
- Berücksichtigung des geringen Lärmpegels und somit des Standortes.
- Aufstellung innerhalb der gedämmten Gebäudehülle.
- Kurze Zu- & Abluftleitungen.
- Anschluss an Abflussleitungen für das Gerätekondensat.

Richtig Lüften
- alle Räume abhängig von Funktion und Nutzung lüften
- nach Luftfeuchte und Geruchsbelastung lüften
- beim Stoßlüften an Innentüren denken
- ständig angekippte Fenster vermeiden
- mehr lüften beim Wäschetrocknen
- Möglichkeiten der Lüftungstechnik nutzen
- auf Wartung und Filterwechsel achten
- bei Baufeuchte verstärkt heizen und lüften
- nach Sanierungen Lüftungsgewohnheiten prüfen
- offene Feuerstätten brauchen Verbrennungsluft
- richtig Heizen
- alle Räume ausreichend heizen
- Türen zu weniger beheizten Räumen schließen
- Heizkörper abschalten bei geöffnetem Fenster
- Heizung nachts drosseln
- richtig Einrichten
- Möbel nicht zu dicht an die Außenwand
- Vorhänge und Wandverkleidungen hinterlüften
- Anzahl der Zimmerpflanzen beschränken
- nur trockene Raumluft zusätzlich befeuchten

 
 
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