Massivbauweise - Bauunternehmen Heinz Seyffarth

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Massivbauweise

Rund ums Bauen

Vorab:
Bei uns ist jedes Massivhaus auch wirklich ein Massivhaus - und nicht wie bei einigen Anbietern z.B. der Drempel oder sogar die ganzen Dachgeschoss-Außenwände in Holzständerbauweise! Auch sind unsere Innenwände im Dachgeschoss aus Kalksandstein oder Porenbetonsteinen; und nicht nur aus Metallständern! Bitte lesen Sie sich genau die Bau- & Leistungsbeschreibungen durch, um wirklich vergleichen zu können.
Jetzt möchten wir Ihnen einige wichtige Punkte nennen, um Ihnen die Qualität und Vorteile von massiv gebauten Häusern näher zu bringen.
Massivbauweise erfüllt viele Anforderungen wie z.B.
- winterlicher Wärmeschutz
- sommerlicher Wärmeschutz
- Luftdichtheit
- angenehmes Raumklima durch Wärmespeicherung
- hoher Schallschutz
- gesundes Wohnen
- nicht brennbare Baustoffe
- Langlebigkeit bei geringen Unterhaltungskosten
- hoher Marktwert bei Verkauf
Wärmeschutz:
Ohne oder mit zusätzlicher Wärmedämmung erfüllen Massivhäuser alle Bauherrenwünsche an das Dämmniveau - egal ob nach EnEV, nach KfW oder an das eines Passivhauses. Eine intelligente Haustechnik optimiert die Dämmung der Bauteile hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit. Ein zweischaliger Wandaufbau ( Hintermauerwerk / Dämmung / Verblend ) erlaubt eine Dämmschicht in fast beliebiger Stärke.
Luftdichtheit:
Massivbauteile sind ohne besondere Maßnahmen im Sinne der DIN 4108-7 luftdicht. Innerhalb vom Mauerwerk kann sich deshalb kein von außen nicht erkennbarer Schimmel bilden, der die Raumluft mit Schimmelsporen belastet. Dringt warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Raumluft durch Ritzen und Spalten nach außen und kühlt die Luft auf diesem Wege bis zum sogenannten Taupunkt ab, fällt Kondenzwasser aus. Lassen Sie sich das durch den Kopf gehen, bevor Sie sich für ein Haus in anderer Bauweise interessieren! Bei diesen Bauweisen wird meist eine Dichtungsfolie an der Innenseite aufgebracht, um zu verhindern, dass Luftfeuchte entweichen kann. Was aber passiert an undichten Steckdosen, Lampen, Folienstößen die nicht richtig verklebt sind? Oder bei Nagellöchern für Bilder, nachträgliche Elektroverlegung etc.? Natürlich tritt Kondenzwasser in die Dämmung und ermöglicht Schimmelbildung, die von außen nicht zu sehen ist.
Wärmespeicherung:
Der heiße Sommer von 2003 zeigte deutlich, wie unerträglich hoch die Temperaturen in Leichtbauten trotz Sonnenschutzeinrichtungen steigen können. Ausgewogene Fenstergrößen und ausreichende Wärmedämmung durch schwere Bauteile ( Hintermauerwerk, Verblend ) verhindern eine derartig starke Überhitzung. Somit wird bei der Massivbauweise der sommerliche Wärmeschutz bestens eingehalten. Massiv gebaute Wohngebäude gewährleisten über alle vier Jahreszeiten ein angenehmes Raumklima mit ausgeglichenen Temperaturen.
Schallschutz:
Lärmbelastung gehört heute zu den wesentlichen Stressfaktoren. Um wenigstens innerhalb der eigenen vier Wände Ruhe finden zu können, muss auch zwischen den einzelnen Räumen der Schallschutz stimmen. Die Massivbauweise bietet hier ein breites Spektrum von Lösungen. Besonders hohen Schallschutz leisten zweischalige Wände.
Gesundes Wohnen:
Hoher Schallschutz und angenehmes Raumklima sind nur zwei von vielen Voraussetzungen für gesundes Wohnen. Mindestens ebenso wichtig ist es, dass Baustoffe keine giftigen Gase, Fasern oder Stäube abgeben. Mauersteine brauchen keine chemischen Schutzmittel gegen Bakterien, Schimmel und Fäulnis Bei hochfrequenten gepulsten Strahlungen, z.B. aus Sendeanlagen von Mobiltelefonen, wird die Möglichkeit schädlicher Einflüsse nicht ausgeschlossen. Viele Bauherren legen deshalb Wert auf eine Bauweise, die das Eindringen dieser Strahlungen einschränkt. Massive Bauteile aus Mauerwerk erreichen je nach Wanddicke und Rohdichte ohne besondere Zusatzmaßnahmen Dämpfungen bis zu 99%. Eingelegte Drahtgewebe sind somit unnötig.
Brandschutz:
Der Brandschutz findet häufig wenig Beachtung. Nichtbrennbare Baustoffe wie Mauerwerk und Betone nehmen diese Nachlässigkeit weniger übel. Meistens übertreffen sie die bauaufsichtlichen Anforderungen bei weitem und bieten damit zusätzliche Sicherheit. Massivbauteile sind nicht nur im Prüfstand feuerbeständig, sondern auch im eingebauten Zustand. Es gibt keine Hohlräume, in denen sich ein Brand unerkannt durchfressen kann! Elektroleitungen sind im Mauerwerk brandgeschützt; wie bei anderer Bauweise? Homogen aufgebaute Wände und Decken in Massivbauweise bilden keine Fugen, über die der Brand sich ausbreiten kann. Spätere Umbaumaßnahmen - wie das Verlegen von Leitungen - sind problemlos möglich, ohne dass einem Feuer neue Übertragungswege geschaffen werden. Vielfach wird bei anderer Bauweise als der Massivbauweise die Gefahr eines Durchbrandes über Anschlüsse, Fugen, Steckdosen etc. nicht zur Kenntnis genommen.


Langlebigkeit:
Ein Haus aus Mauerwerk ist bei geringen Unterhaltskosten langlebig. Massive Bauteile verdrehen und verwerfen sich nicht. Alte Massivbauten sind deshalb voll nutzbar, ohne dass man sich an “romantisch” schiefe Decken und Wände gewöhnen muss. Anpassungen an andere Grundrisse und Nutzungsänderungen sind leichter möglich. Die Langlebigkeit ist nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten, sondern auch unter ökologischen. Ein Bauwerk, das langlebig ist, verbraucht je Zeiteinheit weniger Baustoff oder Farbe und ist damit umweltfreundlcher.
Wirtschaftlichkeit:
Massivhäuser brauchen den Kostenvergleich nicht scheuen. Die vorherrschende Baustellenfertigung ist flexibel ( Änderungen! ) und mit geringen Fixkosten ( Werkhalle, Transport ) belastet. Bei vergleichbaren Grundrissen und Ausstattungen sind Bauten aus Mauerwerk häufig preisgünstiger als z.B. vorgefertigte Holzkonstruktionen. Zum gleichen Ergebnis kam ein Entwickler der LBS-Systemhäuser, der bei Vergleichrechnungen feststellte, dass die Holzständerbauweise um 5,6 % teurer ist.
Marktwert:
Wohngebäude aus Mauerwerk und Beton haben einen höheren Marktwert beim Wiederverkauf als andere Bauweisen, stellte die DIA-Consulting im Jahr 2000 fest. Wer beim Erwerb eines Eigenheimes an die Alterssicherung denkt oder aus anderen Gründen davon ausgehen muss, dieses Haus nicht auf Lebenszeit zu bewohnen, sollte die bessere Verkaufbarkeit und den Wiederverkaufswert in seine Entscheidung der Bauweise rechtzeitig einbeziehen.
Mit oder ohne Keller?
Um die Hauspreise optisch tief zu halten, werden Fertighäuser meistens ab Oberkante Keller angeboten. Somit müssen Sie den Keller anderweitig beziehen oder die Betonsohle mit deren Fundamenten noch mit hinzurechnen. Massivhäuser werden bei uns incl. Sohlplatte angeboten. Argumente für den Keller gibt es genügend: Zwei Drittel aller Hausbesitzer, die ohne Keller gebaut haben, bedauern nach wenigen Jahren diese Entscheidung. Sie erkennen zu spät, wie sehr die Lebensqualität in einem Haus steigt, wenn wohnraumähnlich nutzbare Nebenräume zur Verfügung stehen. Fehlt der Keller, braucht das Haus zumindest frostsichere Abstellflächen, Platz für Heizung, Trockner, Tiefkühltruhen usw. sowie einen Abstellschuppen. Die geringen Zusatzkosten sollten Sie zusammen mit der gesteigerten Lebensqualität und dem höheren Wiederverkaufswert eines unterkellerten Hauses bedenken.
Bauweise in Norddeutschland
Vor allem in Norddeutschland verbreitet sind Außenmauern aus zwei Mauerschalen. Das Zweischalige-Mauerwerk ist aufgrund der regional hohen Wind- und Regenbelastung entstanden, da diese Bauweise vor Durchfeuchtung schützt. Zwischen den beiden Mauern befindet sich eine Wärmedämmschicht. Im Allgemeinen sollte sie 16 cm nicht übersteigen. Durch eine Hinterlüftung der Verblendfassade wird sichergestellt, dass sich kein Schimmel in der Dämmschicht bilden kann. Robuste Außenoberflächen wie Verblendfassaden benötigen kaum Pflege, Putzfassaden brauchen hingegen hin und wieder neue Anstriche; und Holzfassaden müssen regelmäßig gepflegt werden.

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü